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Der Maler Marcin Eugeniusz Kazimirowski
Eugeniusz Kazimirowski Sohn des Augustus und der Maria
geb. Kossakowskich, wurde 1873 geboren und starb, vertrieben in die Landschaften
1939 in Biaystok (Polen) . Er studierte Kunst an der Krakauer Universität
in den Jahren 1892-1897 unter der Leitung von F. Cynka, J. Jablonskiego,
W. Luszczkiewicza. Er praktizierte in den Ateliers von T. Axentowicza
und L. Wyczolkowskiego.
Im Jahre 1896 erhielt er die Silbermedaille und ein Stipendium von der
„Towarzystwa Przjaciol Sztuk Pieknych“ in Lwowie. Ein Jahr später fuhr
er nach München wo er zuerst in der Privatschule „A. Azbego“ lernte und
dann an der Akademie. Danach war er Schüler der Privatschule
„Baila“ in Paris.
Als er nach Krakau zurückkehrte studierte er im 2.
Semester 1898/1899 an der Akademie
„Sztuk Pieknych“ unter der Leitung von Wyczolkowskiego. In der Zeit des
Aufenthaltes in Italien um 1900 nahm er am Wintersemester der Hl. Lukas-Akademie
in Rom teil. Bis 1914 lebte
er in Krakau (Polen). Häufig verreiste er um Erwerbsarbeiten auf sich
zu nehmen. Er malte
unter anderem vielfarbig in verschiedenen Kirchen und gestaltete den Hintergrund
am Bahnhof
von Lwowie.
Die Sommermonate verbrachte er auf einem Besitz eines Freundes in der
Ukraine und in Wilenszczyznie wo er wiederum Landschaften und Porträts
malte. Die Ferien 1910 verbrachte
er auf einem Gut der Familie Lednickich an der Dnieper, wo er Porträts
der Familienmitglieder Lednickich malte sowie umgebende Ausblicke. Mit
der Familie Lednickich hielt er sich 1911
einige Wochen in Moskau auf.
Die erste Arbeit die in Krakau 1898 im TPSP ausgestellt
wurde trug den Titel „Studium eines Mönches“. 1904 organisierte er im
Salon von J. Latoura in Lwowie eine Ausstellung mit einigen Arbeiten.
In dem sehr fruchtigen Abschnitt seiner Kreativität die bis zum Jahre
1914 hielt,
nahm E. Kaimirowski jedes Jahr an den krakauerischen Ausstellungen der
TPSP teil,
bei der er nicht nur einmal, –zig Ölbilder, Aquarelle, Skizzen und Zeichnungen
präsentierte.
Von 1915 war Kazimirowski langjähriger Lehrer am Lehrerseminar
sowie Direktor des Großen polnischen Theaters in Vilnius Er gehörte zu der Gruppierung der unabhängigen Künstler
und Maler in Vilnius an dessen Ausstellung beider Gruppierungen er regelmäßig
teil nahm.
Er malte Aussichten von Vilnius und Umgebung, religiöse Bilder, einige
Porträts von Josef Pilsudskiego. 1934 malte er auf Wunsch des Priesters
Sopocko das Bild des Barmherzigen
Jesus nach den Anweisungen der Sr. Faustyna. (siehe
Bild)
Von 1936 wohnte er in Bialystok von wo aus er eine
touristische Propaganda im Bereich Bialystok leitetete. 1939 war er Präsident
der Gruppe „Towarzystwa Krajoznawczego“. Während des Aufenthaltes in Bialmstok
malte er –zig Landschaften, religiöse Bilder und Porträts, unter diesen
das Porträt von Henryka Dabrowskiego. In der Ausstellung von Bialystok
zeigte er fast 100 Bilder. Seine ganzen Werke verschwanden nach seinem
Tod im Jahre 1939. Die von ihm in Krakau
und Lwowie zurückgelassenen Malereien verschwanden in der Zeit des zweiten
Weltkrieges.
Übrig blieben nur einige Bilder aus seiner Zeit in Vilnius.
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